Sanitärgroßhandel Walpuski
Entstehung
Um am Bahnübergang der Straße Rigaring wieder die typische Bebauung auf beiden Seiten der Gleise zu erhalten musste noch ein Anschließer her. Das Gebäude Walthers Cornerstone # 2902 war noch vorhanden und passte auf die vorhandene Fläche. Die Halleneinfahrt und eine mögliche Fläche vor dem Gebäude boten sich für einen Lagerbetrieb an. In der Nachkriegszeit wurden viele Handelsunternehmen aus den Innenstädten an die Bahnhöfe verlegt, das wurde durch dieses recht moderne Gebäude dargestellt. Ein guter Freund der Familie war zu der Zeit in der Ausbildung zum Heizung- und Sanitärinstallateur, so bot sich dieser Wirtschaftszweig als Vorbild an.
Beschreibung
Der Großhandel bezieht größere Mengen von den Produzenten, lagert diese Waren und der Handwerksbetrieb kann die jeweils für die aktuelle Baustelle benötigten Mengen abholen oder bekommt diese geliefert.
Wareneingang per Bahn
Sanitärkeramik – G, Hbis – Saarland, Epterode
Zement, Kleber, Putze – G
Kupferrohre – R
Fliesen – G – Italien
Kesselanlagen – G
63 – 1, 69 – 2, 78 – 0,5
Warenausgang per Bahn
nichts
Und sonst
Zur Zeit der Entstehung war nicht klar, dass die Zwillingsschwester des Namensgebenden Freundes der Familie mal meine Schwiegertochter werden sollte.

Kleegold Molkerei
Entstehung
Milch ist immer wieder ein beliebtes Transportgut beim FREMO. Wo sollen aber die Milchkesselwagen beladen werden? Es sollte schon ein größerer Verarbeitender Betrieb sein. So wie ich ihn auf den Fahrten zur Museumseisenbahn in Bruchhausen-Vilsen in Wietzen gesehen hatte, damals eine Molkerei der Frischli – Gruppe. Und das Kleeblatt stellt schon immer eine Verbindung zu Irischen Milchprodukten her und hier sollte das Gold der Milch verarbeitet werden = Sahnemolkerei Kleegold
Beschreibung
Es wird Milch in Kannen durch die Bauern aus dem Umland angeliefert, auch erste Milchtankfahrzeuge fahren von Hof zu Hof und Sammeln die Milch ein. 1963 werden auch gefüllte Kannen in zwei besonderen „KannenWagen“ der „Westlippischen“ von den Bahnhöfen der Privatbahn angefahren. Für den Absatz der hergestellten Butter und Sahne bestehen gute Kontakte zu anderen großen Milchverarbeitern, die die erzeugten Halbfabrikate weiterverarbeiten.
Ladestellen
An der Rampe werden aus den “Kannenwagen” (Bild siehe unten) die vollen Milchkannen aus- und die leeren Kannen wieder eingeladen, hier können auch Milchkesselwagen über Schläuche beladen werden. Auch die tiefgekühlte Butter und die Behälter mit Sahne werden an dieser Rampe verladen. 1963 ist dieser Anschluss also mehrfach am Tag zu bedienen. Gleich hinter dem Grenzzeichen ist die Entladestelle für den Brennstoff.
Wareneingang per Bahn
Milch in Kannen – PwT – Unterwegsbahnhöfe der WLE – nur 1963
Heizoel – Z
63 – 7 & 1, 69 – 1, 78 – 1
Warenausgang per Bahn (alles als Eilgut)
Butter gekühlt/ Tk – T – Südmilch
Sahne gekühlt – T – Frico, Südmilch
Magermilch lose – Tkkh – Frankfurt – nur 1963
63 – 15, 69 – 4, 78 – 2,5
Und sonst
Neben der Molkerei führt das Industrie – Stammgleis zu den Kunden nach Neulippertor Süd. Hiervon später mehr.


