VEW an diversen Orten

Vorwort

Wohin fuhren früher die Güterwagen im Einzelwagenverkehr? Neben den Kunden, die an der Ladestraße im Bahnhof ihre Ware empfangen oder verladen haben gab es eine Vielzahl von sogenannten Privatanschlüssen. Ein Werk, Betrieb oder Lager hatte eine Weiche und ein Gleis, auf dem die Wagen bereitgestellt wurden. Auch bei der WLE gab es einige dieser Anschlüsse. Viele eigenen sich für den Nachbau auf einem Modul.

Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen (VEW)

Die VEW war von 1925 bis 2000 ein bedeutender, regionaler und kommunaler Energieversorger in der Region Westfalen und Osnabrück. Getragen wurde er von 31 Stadt- und Landkreisen. Er verfügte über eigene Kraftwerke, später auch Kohlenzechen und sogar Kernkraftwerke. Die Gründung erfolgte seinerzeit zur Abwehr gegen den RWE Konzern, aber das Ende fand die VEW genau in der Fusion mit diesem Konkurrenten.

An den Strecken der WLE gibt / gab es mindestens 6 Anschlüsse zu Umspannwerken der VEW. Diese bestanden zumeist aus einem Gleis, über welches Großgeräte / Transformatoren in die Umspannwerke gefahren werden konnten. Somit wird ein entsprechender Gleisanschluß nur seltenst genutzt.

Neubeckum

Anschluß an der Strecke nach Münster 1930 (Archiv WLE)

Beckum

Anschlußgleis als Unteranschluß von Mersmann, 1986 (Archiv WLE)

Erwitte

Anschlußgleis an der Strecke nach Erwitte Süd, etwa 1970 (Archiv WLE)
Von der anderen Straßenseite in Höhe des Ne1, 3. September 1966 (Foto: Frenz, Sammlung EFW)

Stadtlohn

Zwischen Stadtlohn und Wessendorf an der Strecke nach Vreden, 1963 (Archiv WLE)
Luftbild etwa 1970 (Foto: Eisenbahnmuseum Statlohn)

Quellen

Sammlung Christoph Riegel

Eisenbahnmuseum Stadtlohn

Archive WLE, Lippstadt und Soest

Diverse Netzfunde