Neulippertor

Das Betriebswerk

Entstehung
Von der ersten Planung an sollte Lippertor die Heimat der Privatbahn-Lokomotiven werden. Hierfür bedurfte es eines großen Lokschuppens, möglichst mit kleiner Drehscheibe, so wie er in Lippstadt und Soest Thomaetor auch bei der Vorbildbahn vorhanden war/ist. Eine kleine Werkstatt sollte ebenfalls nachgebildet werden, dazu die Behandlungsanlagen für Dampfloks und Dieselfahrzeuge. Es sollten auch Abstellmöglichkeiten für die Personenwagen, Trieb- und Beiwagen vorhanden sein. Was alles zu einem Betriebswerk gehört war ja seit dem tollen, großformatigen Buch über das Bw Ottbergen bekannt.

Beschreibung
So wurde auf der vorhandenen Fläche geplant: Ein angeschnittener Ringschuppen (zwei Stände voll nutzbar, ein weiterer Teilweise, Gleise vor den Toren) mit Drehscheibe, platzbedingt keine Überfahrt über die Scheibe. Ein Kohlebansen mit Kohlewagengleis, Bekohlungskran, Ausschlackgrube, Sandbehälter, Wasserkräne und Wasserturm. Die Dieseltankstelle fand Platz auf einem der Abstellgleise.
Alle Behandlungsanlagen sind auf dem Einfahrgleis hintereinander aufgereiht, am Ausfahrgleis begrenzt eine Wartetafel mit Sh1 (auch so eine ewige Baustelle) den Rangierbezirk Bw. In diesem dürfen sich die Lokomotiven ohne Rangierleiter und Mitwirkung des Fahrdienstleiter auf Sicht frei bewegen.

Wareneingang per Bahn
Lokkohle – O
Dieselkraftstoff – Z
63 – 5, 69 – 4, 78 – 1

Warenausgang per Bahn
Schlacke – O
63 – 1, 69 – 0,5, 78 – 0

Und sonst
Je nach Größe des Treffens kann das kleine Bw schon mal an seine Auslastung stoßen. Wenn zu Dienstbeginn fünf Triebfahrzeuge in kurzer Zeit ausrücken wollen, herrscht schon mal Gedränge auf der Scheibe und dem Ausfahrgleis.

Ein Überblick über die Behandlungsanlagen und Abstellgleise, im Kohlebansen: eine Z-gestellte Dampflok
In der Zeit bis 1963 sind noch viele Dampfloks in Neulippertor beheimatet, auch mal geliehen von der OHE (Modellbau Rainer Pausch)
Auch um 1966 werden Leihloks eingesetzt, eine rote MaK von der OHE (s. o.) und eine orange PA1600 von der Mittelstädter Kreisbahn (Modellbau Heinz Hoffmann)
Ab und Zu ist auch mal eine Lok der Staatsbahn zu Besuch

Ladestraße

Entstehung
Jeder Bahnhof braucht eine Ladestraße. Hier können örtliche Kohlenhändler ohne eigenen Gleisanschluß ihre Brennstoffe umladen und andere Bahnkunden können ihre Wagenladungen umladen. Auch ein Kran kann von Nutzen sein.

Beschreibung
An dem letzten, längsten Abstellgleis in diesem Bereich fand dies Ladestraße ihren Platz. Nicht viel Platz und auch ohne Kopf- und Seitenrampe wie es eigentlich sein sollte.

Ladestellen
Eine gepflasterte Fläche und ein Kran, das ist alles.

Wareneingang per Bahn
verschiedenstes
63 – 3, 69 – 3, 78 – 1

Warenausgang per Bahn
verschiedenstes
63 – 2, 69 – 1, 78 – 1

Und sonst
An dieser mageren Beschreibung ist zu sehen: Der Ladestraßenverkehr fordert meine Fantasie zu sehr heraus…

Wie häufig: nichts los